Wir haben es geschafft – und wie!

Wir haben es geschafft – und wie!

Liebe Freunde und Unterstützer,

mit sagenhaften 56.378 Euro ist das morethanshelters-Projekt in Jordanien eines der höchstgefundeten gemeinnützigen Projekte in Deutschland, das je über Crowdfunding finanziert wurden. Erstmals ist es einem Sozialunternehmen gelungen, die „Crowd“ für diesen neuen Weg der unbürokratischen Finanzierung zu gewinnen.

Die letzten Wochen waren turbulent und spannend. Nach meiner ersten Reise nach Za’atari im November war ich für zwei weitere Besuche vor Ort. In deren Verlauf habe ich mit Kilian Kleinschmidt, seinem Team von der UNHCR und weiteren neuen Partnern ein Konzept für das „Flüchtlingslager 2.0“ entwickelt und ausformuliert. Wir wollen Flüchtlingslager grundlegend neu denken – weg von einem Lager, hin zu einer Siedlung mit der sozialen Dynamik, wie wir sie aus Städten kennen, verursacht und geprägt durch die Menschen, die hier wohnen und leben. DOMO wird ein wesentlicher Teil dieses Ansatzes werden.

Aktuell suchen wir weltweit weitere Unterstützung für das Konzept. In der vergangenen Woche durfte ich dazu nach San Francisco fliegen, um unser gemeinsames Konzept bei der renommierten, von Google initierten „Solve for X“-Konferenz zu präsentieren (Video: https://www.youtube.com/watch?v=-fk4JPvzorU).

Seit dieser Woche bin in wieder zurück in Deutschland. Trotz der hohen Dynamik möchte ich eines nicht versäumen: Innezuhalten und mich bei allen Menschen bedanken, ohne die die Entwicklungen der letzten drei Monate nicht möglich gewesen wären.

Mein erster Dank gilt dem Team von morethanshelters, das nicht nur die Kampagne gemanagt, die zahlreichen Anfragen beantwortet und koordiniert, sondern zum Teil bis in die Nachtstunden für unser Projekt in Jordanien gearbeitet hat. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das nun finanzierte Pilotprojekt in Jordanien nach Zeitplan starten kann und morethanshelters soziale Wirkung entfaltet.

Mein Dank gilt auch unseren Partnern die hinter der Plattform Social Impact Finance stehen. Allen Beteiligten bei Social Impact (Norbert, Vincent, Elisa), der Deutschen-Bank-Stiftung (Herr Philipp Eickstädt) und Startnext (Theresa): Vielen Dank für Eure und Ihre tatkräftige Unterstützung und Hilfestellung beim Aufsetzen der Kampagne, bei der Kommunikation und der Ansprache. Wir sind gespannt, wohin der Weg Eurer Idee, Crowdfunding und Sozialunternehmen zusammenzubringen, noch führt.

Bedanken möchte ich mich außerdem für die Unterstützung durch das Team von Y&R Germany (namentlich: Jan, Katja, Lucas, Florian, Iman, Caspar, Johne, Matthias, Frauke und Maria). Sie haben uns in mehreren gemeinsamen Sessions geholfen, unsere Ideen und Visionen in ein kommunizierbares Bild zu übersetzen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit bei der Kommunikation unserer Aktivitäten und der Markenbildung.

Ein Dank auch an Jasmin Leutelt und Nicole Sturm, die uns bei der Pressearbeit und beim Lektorieren der vielen Texte geholfen haben.

Einen wesentlichen Anteil an der Finanzierung haben wir durch die Stiftung Sonnenseite realisiert. Im Namen des gesamten Teams möchte ich mich deshalb bei Thomas Peters bedanken, der uns mit der geschlossenen engen Kooperation ein Vertrauen in unsere Arbeit entgegengebracht hat, das wir als besondere Motivation begreifen.

Und schließlich: Tausend Dank an Euch alle! Was nun beginnen kann, habt nur Ihr ermöglicht: Die 214 Unterstützer_innen und viele weitere Freundinnen und Freunde, die das Projekt nach ihren Möglichkeiten unterstützt haben – gegen eine Prämie, mit einer Spende, mit ihrem Netzwerk und den vielen aufmunternden Worte.

Danke, dass Ihr uns in dieser Zeit begleitet habt.

Herzlichst,

Daniel Kerber

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