DOMO geht in Serie, Neues aus Jordanien und Start der Wachstumsfinanzierung

DOMO geht in Serie, Neues aus Jordanien und Start der Wachstumsfinanzierung

Liebe Freundinnen und Freunde von morethanshelters, der Sommer hat begonnen. Und mit dem Jahreszeitenwechsel starten auch wir in eine neue Phase der Entwicklung unseres Unternehmens. Update zur Produktion des DOMO Unser Designteam war sehr fleißig. Der DOMO-Prototyp ist fertig gestellt worden. Die Konstruktion wurde anhand von Erfahrungen aus Kurzeinsätzen vor Ort an einigen Stellen nochmals optimiert und hat alle Belastungstests überstanden (u.a. “unseren 180 kg Test” siehe Bild). Die Start- und Entwicklungsphase geht damit zu Ende. Nun zählen wir die Tage bis zur Serienproduktion. Eine neue Partnerschaft mit einem internationalen Hersteller wurde erreicht. Der Zeitplan für die Umsetzung wurde bereits vereinbart. Wir freuen uns darauf, Euch bald mehr berichten zu können. Alle Informationen zum DOMO findet Ihr hier (http://www.morethanshelters.org/de/domo/). Die weltweit erste Innovations- und Planungsagentur im Flüchtlingslager Za’atari, Jordanien morethanshelters wird die weltweit erste Innovations- und Planungsagentur (IPA) im Flüchtlingslager Za’atari eröffnen. Am vergangenen Freitag ist Daniel von seinem inzwischen siebten Arbeitsaufenthalt zurückgekehrt. Auf unserer neu gestaltete Homepage präsentieren wir euch erstmals, woran wir hier seit November gearbeitet haben. Ziel ist es – mit allen beteiligten Akteuren (Flüchtlinge, Hilfsorganisationen, Regionalregierungen, Privatsektor) – an innovativen Lösungen für die humanitäre Versorgung zu arbeiten. Unsere Vision ist der Aufbau einer ökologisch, ökonomisch, sozial und psychologisch nachhaltigen temporären Siedlung. Das DOMO-Pilotprojekt wird ebenfalls in diesem Rahmen stattfinden. Die Arbeit der IPA bleibt aber nicht auf die Unterbringung beschränkt, sondern zielt auf die bedürfnisorientierte Bearbeitung des gesamten Lebensraumes der 100.000 syrischen Flüchlinge vor Ort. Seit Juni haben wir eine erste Mitarbeiterin vor Ort. Herzlich Willkommen, Reihaneh aus unserem Regionalbüro in Amman! Bis zum Herbst soll ein Team aus drei Personen aufgebaut werden. Ausführliche Informationen...
Wir haben es geschafft – und wie!

Wir haben es geschafft – und wie!

Liebe Freunde und Unterstützer, mit sagenhaften 56.378 Euro ist das morethanshelters-Projekt in Jordanien eines der höchstgefundeten gemeinnützigen Projekte in Deutschland, das je über Crowdfunding finanziert wurden. Erstmals ist es einem Sozialunternehmen gelungen, die „Crowd“ für diesen neuen Weg der unbürokratischen Finanzierung zu gewinnen. Die letzten Wochen waren turbulent und spannend. Nach meiner ersten Reise nach Za’atari im November war ich für zwei weitere Besuche vor Ort. In deren Verlauf habe ich mit Kilian Kleinschmidt, seinem Team von der UNHCR und weiteren neuen Partnern ein Konzept für das „Flüchtlingslager 2.0“ entwickelt und ausformuliert. Wir wollen Flüchtlingslager grundlegend neu denken – weg von einem Lager, hin zu einer Siedlung mit der sozialen Dynamik, wie wir sie aus Städten kennen, verursacht und geprägt durch die Menschen, die hier wohnen und leben. DOMO wird ein wesentlicher Teil dieses Ansatzes werden. Aktuell suchen wir weltweit weitere Unterstützung für das Konzept. In der vergangenen Woche durfte ich dazu nach San Francisco fliegen, um unser gemeinsames Konzept bei der renommierten, von Google initierten „Solve for X“-Konferenz zu präsentieren (Video: https://www.youtube.com/watch?v=-fk4JPvzorU). Seit dieser Woche bin in wieder zurück in Deutschland. Trotz der hohen Dynamik möchte ich eines nicht versäumen: Innezuhalten und mich bei allen Menschen bedanken, ohne die die Entwicklungen der letzten drei Monate nicht möglich gewesen wären. Mein erster Dank gilt dem Team von morethanshelters, das nicht nur die Kampagne gemanagt, die zahlreichen Anfragen beantwortet und koordiniert, sondern zum Teil bis in die Nachtstunden für unser Projekt in Jordanien gearbeitet hat. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das nun finanzierte Pilotprojekt in Jordanien nach Zeitplan starten kann und morethanshelters soziale Wirkung entfaltet. Mein Dank gilt auch unseren...
Crowdfunding-Summe von 50.000 Euro vorzeitig erreicht! Unterstützt uns weiter bis zum 31. Januar

Crowdfunding-Summe von 50.000 Euro vorzeitig erreicht! Unterstützt uns weiter bis zum 31. Januar

Liebe Freunde und Unterstützer, das inzwischen schon nicht mehr so neue Jahr begann für uns mit einer tollen Nachricht: Die in München ansässige Stiftung Sonnenseite wird unser Pilotprojekt für syrische Flüchtlinge als Impact Angel unterstützen und stellt dafür insgesamt 30.000 Euro zur Verfügung. Das ausgerufene Finanzierungsziel von 50.000 Euro wir damit bereits vor Ende der Kampagne am 31. Januar erreicht. Wir möchten uns dafür schon jetzt bei den bisher über 200 (!!!) Menschen bedanken, die in den letzten Wochen und Monaten an uns geglaubt haben. Damit werden wir unser innovatives Projekt anstoßen und schon bald im Flüchtlingslager in Za’atari/Jordanien realisieren können. Wir sind gespannt darauf, unsere Überzeugungen, Ideen und Methoden zur Umsetzung eines sozialen Designs schon bald in die Tat umsetzen zu können. Unsere modulare Notunterkunft DOMO steht in diesem Kontext exemplarisch für einen neuartigen Ansatz der Versorgung von Flüchtlingen in Krisengebieten. Dieser Ansatz stellt die Menschen und die sozio-kulturellen Bedingungen in den Mittelpunkt und bezieht die Betroffenen aktiv in die Gestaltung ihrer temporären Lebenssituation mit ein. Damit werden den Menschen Perspektiven und Möglichkeiten gegeben, ein temporäres „Zuhause“ zu schaffen und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen zu erreichen. Daniel ist gerade schon wieder vor Ort in Za’atari. Dort trifft er erneut mit dem Koordinator des Camps, Kilian Kleinschmitt, und seinem Team zusammen um die nächsten Umsetzungsschritte für unser Projekt, dass über die Einrichtung einer Innovationsagentur vor Ort im Flüchtlingslager Za’atari realisiert werden soll, zu besprechen. Bereits bei seinem letzten Besuch konnten wir vor Ort Kontakte zu Menschen und Organisationen, wie z.B. unserem Partner, dem THW, aufbauen, die unser Denken teilen. Wir sind dabei mit all diese – gemeinsam mit...
Wir sagen DANKE und wünschen ein Frohes Weihnachtsfest

Wir sagen DANKE und wünschen ein Frohes Weihnachtsfest

Liebe Unterstützer und Freunde, morethanshelters wünscht Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in 2014! Die bevorstehenden Weihnachtstage geben uns Gelegenheit für ein paar Tage inne zu halten und auf die Ereignisse zurückzuschauen. Es ist viel passiert und wir sind unglaublich weit gekommen. Darauf sind wir sehr stolz. Und wir sind zutiefst dankbar für all die Unterstützung, die wir auf diesem Weg erfahren durften. Ihr alle habt einen wesentlichen Anteil daran, dass wir in diesem Jahr soweit gekommen sind. Vielen Dank dafür. Habt eine gute Zeit mit euren Liebsten und geniesst die Feiertage. Frohe Weihnachten wünscht Euch Daniel Kerber und das Team von morethanshelters Danke für Eure großartige Ideen und gute Fragen zur richtigen Zeit. Danke für Eure ermutigenden Worte und jedes Schulterklopfen. Danke für Eure Unterstützung, Ermutigung, Anfeuern im Jahr 2013! Danke für die gemeinsamen Wege und Euer Engagement. Danke für Eure Begeisterung, das Engagement, die Neugierde und die Zuversicht! Danke für das Mitdenken! Danke für Euer Menschsein, für die Verantwortung, für das Mitwirken an der Veränderung, für die Motivation und Inspiration. Danke für Euer Vertrauen, dass wir GEMEINSAM die Welt ein Stückchen besser machen können. Danke für Eure Inspiration und Euer...
Projekt – Update: Diese Änderungen haben sich durch den Besuch in Jordanien für unser Pilotprojekt ergeben.

Projekt – Update: Diese Änderungen haben sich durch den Besuch in Jordanien für unser Pilotprojekt ergeben.

Liebe Unterstützer und Freunde, die kurze Zeit seit meiner Rückkehr aus Jordanien war unglaublich ereignisreich. Innerhalb von zwei Wochen haben sich neue Möglichkeiten ergeben, die es uns ermöglichen unser Raumsystem DOMO nicht nur vor Ort einzusetzen und zu testen – Es geht mittlerweile um viel mehr. Die aktive Involvierung der Flüchtlinge in die Gestaltung des Lebensraumes – das Besondere unseres Ansatzes – ist für alle großen Hilfsorganisationen im Lager Za’atari eines der wichtigsten Themen geworden. Den Akteuren vor Ort ist klar: Wenn mehr als 100.000 Menschen für längere Zeit friedlich in einem Flüchtlingslager zusammenwohnen müssen, dann kann das nur im Dialog mit Allen geschehen. Mit Killian Kleinschmidt und dem UNHCR-Team haben wir deshalb einen neuen, überarbeiteten Projektplan gemacht. Demzufolge werden wir “nicht nur” DOMOs liefern, sondern ein wichtiger Teil der zukünftigen Planung des Flüchtlingslagers werden. Für das Projekt bedeutet dies konkret: Wir werden nicht einfach nur DOMOS nach Jordanien liefern und anpassen, sondern in der ganzheitlichen Planung des Lagers involviert sein. Dies wurde möglich, weil ich bei meinem Besuch auf die verantwortliche Menschen vor Ort treffen durfte, die dieses Denken für einen alternativen Umgang mit der Situation teilen. Dieser enorme Vertrauensvorschuss macht uns stolz und ist eine besondere Motivation für die im neuen Jahr beginnende Arbeit, die vor uns liegt. Das Projekt wird – statt im noch unbewohnten Lager in al Azraq – im schon bestehenden Camp in Za’atari stattfinden. Hier treffen wir auf eine bestehende Infrastruktur und eine gewachsene soziale Dynamik. Eine erste Basisversorgung mit Zelten und Containern ist bereits vorhanden. Vor Ort konnte ich beobachten, wie die Menschen im Selbstbau weitreichende Veränderungen an ihren Unterkünften vorgenommen haben....
Meine persönlichen Eindrücke aus Jordanien, die Situation vor Ort und die Chance wirksam zu helfen.

Meine persönlichen Eindrücke aus Jordanien, die Situation vor Ort und die Chance wirksam zu helfen.

Liebe Freunde und Freundinnen von morethanshelters, seit sieben Tagen bin ich wieder aus Jordanien zurück und noch immer überwältigt von den Eindrücken aus dem Flüchtlingslager Za’atari. Nur 15 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt kämpfen die Menschen und die Hilfsorganisationen unter dramatischen Umständen mit den Auswirkungen einer der größten Katastrophen unserer Zeit. Es ist erschütternd zu erleben, wie so viele Menschen unter einem Krieg leiden, bei dem es nur Verlierer gibt. Einem Krieg, der immer weiter geht. Es entsteht so viel Trauer, Wut und Hilflosigkeit bei den Flüchtlingen, weil sie sich im Stich gelassen fühlen. Sie wollten eine positive Veränderung für die Zukunft ihrer Heimat und müssen jetzt zusehen, wie ihr Land immer mehr zerfällt. Die internationale Politik blockiert eine Lösung über die Vereinten Nationen und immer mehr radikalisierte Gruppen nutzen den Krieg für ihre Interessen. Ich durfte im Flüchtlingslager aber auch hautnah erleben, wie Menschen in der größten Not nicht aufgeben, wie sie anpacken, Gemeinschaft entwickeln, improvisieren, arbeiten und zusammenhalten. Mehr als 100.000 Menschen in Zelten und Hütten in der Wüste, die versuchen aktiv etwas Zukunft zu bauen. Es gibt Behelfsschulen, kleine zusammengezimmerte Läden, Gemeinderäte und Gemeinschaftsküchen. Die Bewohner verbessern mit kleinsten Mitteln ihre Notunterkünfte, damit sie den Sandstürmen und der Kälte jetzt im Winter etwas besser standhalten. Die internationalen Hilfsorganisationen sind Tag und Nacht vor Ort und versuchen die Situation zu verbessern. Aber trotz dieser kollektiven Anstrengung ist die Situation immer noch sehr schlimm. Der „Bürgermeister“ dieses unwirtlichen Ortes heisst Killian Kleinschmidt. Für mich ein wahrer Held. Er hat die schier unlösbare Aufgabe, für die UNHCR (Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen) diesen Ort zu managen. Er hatte diese...