Wir sagen DANKE und wünschen ein Frohes Weihnachtsfest

Wir sagen DANKE und wünschen ein Frohes Weihnachtsfest

Liebe Unterstützer und Freunde, morethanshelters wünscht Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in 2014! Die bevorstehenden Weihnachtstage geben uns Gelegenheit für ein paar Tage inne zu halten und auf die Ereignisse zurückzuschauen. Es ist viel passiert und wir sind unglaublich weit gekommen. Darauf sind wir sehr stolz. Und wir sind zutiefst dankbar für all die Unterstützung, die wir auf diesem Weg erfahren durften. Ihr alle habt einen wesentlichen Anteil daran, dass wir in diesem Jahr soweit gekommen sind. Vielen Dank dafür. Habt eine gute Zeit mit euren Liebsten und geniesst die Feiertage. Frohe Weihnachten wünscht Euch Daniel Kerber und das Team von morethanshelters Danke für Eure großartige Ideen und gute Fragen zur richtigen Zeit. Danke für Eure ermutigenden Worte und jedes Schulterklopfen. Danke für Eure Unterstützung, Ermutigung, Anfeuern im Jahr 2013! Danke für die gemeinsamen Wege und Euer Engagement. Danke für Eure Begeisterung, das Engagement, die Neugierde und die Zuversicht! Danke für das Mitdenken! Danke für Euer Menschsein, für die Verantwortung, für das Mitwirken an der Veränderung, für die Motivation und Inspiration. Danke für Euer Vertrauen, dass wir GEMEINSAM die Welt ein Stückchen besser machen können. Danke für Eure Inspiration und Euer...
Projekt – Update: Diese Änderungen haben sich durch den Besuch in Jordanien für unser Pilotprojekt ergeben.

Projekt – Update: Diese Änderungen haben sich durch den Besuch in Jordanien für unser Pilotprojekt ergeben.

Liebe Unterstützer und Freunde, die kurze Zeit seit meiner Rückkehr aus Jordanien war unglaublich ereignisreich. Innerhalb von zwei Wochen haben sich neue Möglichkeiten ergeben, die es uns ermöglichen unser Raumsystem DOMO nicht nur vor Ort einzusetzen und zu testen – Es geht mittlerweile um viel mehr. Die aktive Involvierung der Flüchtlinge in die Gestaltung des Lebensraumes – das Besondere unseres Ansatzes – ist für alle großen Hilfsorganisationen im Lager Za’atari eines der wichtigsten Themen geworden. Den Akteuren vor Ort ist klar: Wenn mehr als 100.000 Menschen für längere Zeit friedlich in einem Flüchtlingslager zusammenwohnen müssen, dann kann das nur im Dialog mit Allen geschehen. Mit Killian Kleinschmidt und dem UNHCR-Team haben wir deshalb einen neuen, überarbeiteten Projektplan gemacht. Demzufolge werden wir “nicht nur” DOMOs liefern, sondern ein wichtiger Teil der zukünftigen Planung des Flüchtlingslagers werden. Für das Projekt bedeutet dies konkret: Wir werden nicht einfach nur DOMOS nach Jordanien liefern und anpassen, sondern in der ganzheitlichen Planung des Lagers involviert sein. Dies wurde möglich, weil ich bei meinem Besuch auf die verantwortliche Menschen vor Ort treffen durfte, die dieses Denken für einen alternativen Umgang mit der Situation teilen. Dieser enorme Vertrauensvorschuss macht uns stolz und ist eine besondere Motivation für die im neuen Jahr beginnende Arbeit, die vor uns liegt. Das Projekt wird – statt im noch unbewohnten Lager in al Azraq – im schon bestehenden Camp in Za’atari stattfinden. Hier treffen wir auf eine bestehende Infrastruktur und eine gewachsene soziale Dynamik. Eine erste Basisversorgung mit Zelten und Containern ist bereits vorhanden. Vor Ort konnte ich beobachten, wie die Menschen im Selbstbau weitreichende Veränderungen an ihren Unterkünften vorgenommen haben....
Meine persönlichen Eindrücke aus Jordanien, die Situation vor Ort und die Chance wirksam zu helfen.

Meine persönlichen Eindrücke aus Jordanien, die Situation vor Ort und die Chance wirksam zu helfen.

Liebe Freunde und Freundinnen von morethanshelters, seit sieben Tagen bin ich wieder aus Jordanien zurück und noch immer überwältigt von den Eindrücken aus dem Flüchtlingslager Za’atari. Nur 15 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt kämpfen die Menschen und die Hilfsorganisationen unter dramatischen Umständen mit den Auswirkungen einer der größten Katastrophen unserer Zeit. Es ist erschütternd zu erleben, wie so viele Menschen unter einem Krieg leiden, bei dem es nur Verlierer gibt. Einem Krieg, der immer weiter geht. Es entsteht so viel Trauer, Wut und Hilflosigkeit bei den Flüchtlingen, weil sie sich im Stich gelassen fühlen. Sie wollten eine positive Veränderung für die Zukunft ihrer Heimat und müssen jetzt zusehen, wie ihr Land immer mehr zerfällt. Die internationale Politik blockiert eine Lösung über die Vereinten Nationen und immer mehr radikalisierte Gruppen nutzen den Krieg für ihre Interessen. Ich durfte im Flüchtlingslager aber auch hautnah erleben, wie Menschen in der größten Not nicht aufgeben, wie sie anpacken, Gemeinschaft entwickeln, improvisieren, arbeiten und zusammenhalten. Mehr als 100.000 Menschen in Zelten und Hütten in der Wüste, die versuchen aktiv etwas Zukunft zu bauen. Es gibt Behelfsschulen, kleine zusammengezimmerte Läden, Gemeinderäte und Gemeinschaftsküchen. Die Bewohner verbessern mit kleinsten Mitteln ihre Notunterkünfte, damit sie den Sandstürmen und der Kälte jetzt im Winter etwas besser standhalten. Die internationalen Hilfsorganisationen sind Tag und Nacht vor Ort und versuchen die Situation zu verbessern. Aber trotz dieser kollektiven Anstrengung ist die Situation immer noch sehr schlimm. Der „Bürgermeister“ dieses unwirtlichen Ortes heisst Killian Kleinschmidt. Für mich ein wahrer Held. Er hat die schier unlösbare Aufgabe, für die UNHCR (Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen) diesen Ort zu managen. Er hatte diese...