spacer

Lesbos

Insel Lesbos, Griechenland

Auf der Fluchtroute Richtung Mittel- und Nordeuropa liegen kleine Orte wie die Insel Lesbos, die der Versorgung der vielen Geflüchteten nicht gewachsen sind und unsere Unterstützung brauchen!

Schätzungen zufolge erreichten Ende 2015 täglich ca. 2.000 Geflüchtete die griechische Insel Lesbos. Die kleine Insel ist ein Nadelöhr auf der Fluchtroute, mittlerweile verweilen dort bis zu 20.000 Geflüchtete. Die meisten sind Menschen aus Syrien und dem Irak, die durch die Türkei auf dem Weg in andere europäische Länder sind, insbesondere Deutschland und Schweden. Der Weg von der Türkei zu der Insel ist gefährlich und die Überfahrt verläuft mit einem einfachen Schlauchboot, vollgepackt mit mindestens 60 Geflüchteten. In den letzten zwei Jahren mehrere tausend Menschen ertrunken, die meisten davon Kinder. Angekommen auf Lesbos sind die Zustände keineswegs besser. Die Situation ist kritisch und es mangelt an grundlegenden, menschenwürdigen Standards. Freiwillige vor Ort berichten von fehlenden Unterkünften und Sanitäranlagen, sowie chaotischen Zuständen und unklaren Verantwortungen. Als Resultat bilden sich temporäre Lager, in denen Menschen ohne Versorgung und Hygienevorkehrungen auf der Straße schlafen.



DOMOs und Soziales Design
für Geflüchtete auf Lesbos


DOMO Pool

Die zivile Initiative „Village of All Together“ reagierte auf diese Unzulänglichkeiten und initiierte das selbst-organisierte Lager PIKPA. PIKPA ist eines der insgesamt drei Lager auf Lesbos, wo die schutzbedürftigsten Flüchtlingsfamilien einen Zufluchtsort finden. Hier kommen die Geflüchteten an, die Familienmitglieder während ihrer Flucht verloren haben, die verwundet, verletzt und krank sind.

Unser Ziel ist es, zusammen mit „Village of All Together“, das Überleben der Ankommenden zu gewährleisten, ihnen eine würdige Unterkunft bereit zu stellen und ihnen die notwendige Versorgung und Fürsorge geben, die sie dringend benötigen.

Durch die Implementierung des Unterkunftssystems DOMO, verbunden mit Praktiken der Zusammenarbeit, schaffen wir Raum für Menschen, die Lesbos mit verletzten und benachteiligten Familienmitgliedern erreichen. Dank des modularen Designs, kann sich die Behausung den tatsächlichen Bedürfnissen jeder einzelnen Familie anpassen und in Sozial-Design Prozessen für die Situation optimiert werden.

Am 27. Oktober sind 10 unserer DOMOs auf Lesbos angekommen.  Teammitglieder von MORE THAN SHELTERS sind vor Ort um die Planung und den Aufbau von den DOMOs zu begleiten, mit den Menschen in Kontakt zu treten und die größtmögliche soziale Wirkung zu garantieren. Mit Methoden des Sozialen Designs, werden die verschiedenen Beteiligten auf Lesbos Teil der Implementierung der DOMOs und eine lösungsorientierte Krisenbewältigung, die aufkommende Konflikte abschwächt, wird in Kraft gesetzt.

Ein Großteil der benötigten finanziellen Mittel wurden, unter anderem, bereits durch die Unterstützung von Caren und Detlev Siebold, die unsere Initiative auf Lesbos ins Leben gerufen haben, bereitgestellt. Um weitere DOMO Einheiten zu realisieren und das Projekt zu vergrößern, benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung!

 


Mit freundlicher Unterstützung

Hans Sauer Stiftungelobau


 

Siebold


Unterstützen Sie uns jetzt mit Ihrer Spende

Ermöglichen Sie menschenwürdige Bedingungen für
Menschen auf der Fluchtroute!

morethanshelters e. V.
IBAN: DE35 4306 0967 1139 0999 00
BIC: GENODEM1GLS GLS-Bank

ALTRUJA-PAGE-VKFS

Isabelle Poncette Ansprechpartnerin: Isabelle Poncette
Büro Berlin

Email: projects (•) morethanshelters.org
Telefon: +49 (0)30 / 956 249 29