DOMOs im Einsatz


Rückzugsorte für Frauen und Kinder

Hamburg Messehallen – Pilotprojekt

Von August 2015 bis Oktober 2015 sind auf dem Hamburger Messegelände in einer der Hallen rund 1200 Geflüchtete unterkommen. Auch wenn notdürftig Abtrennungen mit Bauzäunen geschaffen wurden, mangelte es massiv an Privatsphäre und geschützten Räumen. Dafür haben wir vor Ort zwei DOMOs als Frauen-Stillräume und einen abgetrennten, geschützten Raum für Kinderbetreuung und Kinderprogramm eingesetzt.

Hamburg – Bergedorf

Seit September 2015 dient ein ehemaliger Baumarkt in Hamburg Bergedorf als Erstaufnahme Einrichtung für rund 700 Geflüchtete, darunter viele Familien und Kinder. Wir konnten zwei DOMOs aus unserem DOMO-Pool zur Verfügung stellen, um den ehrenamtlichen Helfern vor Ort einen geschützten Raum für ein kreatives Kinderprogramm zu garantieren. Nach den traumatischen Erlebnissen ihrer Flucht, bietet die Kinderbetreuung den geflüchteten Kids die Möglichkeit einfach wieder Kind sein zu dürfen. In den beiden DOMOs in Bergedorf wird regelmäßig gebastelt, getanzt, gesungen und gespielt.

DOMOs als soziale Räume

Hamburg-Schnackenburgallee

In der Erstunterkunft in der Hamburger Schnackenburgallee sind bis zu 3000 Geflüchtete untergebracht. Um die vielen Menschen aufnehmen zu können, besteht die Aufnahmestelle nun aus einem Containerdorf mit ergänzendem Zeltlager – eine konfliktreiche Notlösunge. Im Oktober 2015 hat unser Team vier DOMOs  in der Schnackenburgallee aufgebaut und bereitgestellt. Wir wollen hier stückweise eine flächendeckende, räumliche Lösung schaffen und den wachsenden DOMO Pool, verbunden mit Sozialem Design, für die größte Wirksamkeit einsetzen.

Hamburg Hauptbahnhof

Seit Monaten erreichen den Hamburger Hauptbahnhof täglich zwischen 300 und 1000 Geflüchtete. Sie sind erschöpft, ausgehungert, müde, krank und teilweise verletzt durch die Strapazen ihrer langen Flucht.

In enger Zusammenarbeit mit dem Paritätischem Wohlfahrtsverband konnten wir im Oktober 2015 zwei DOMOs direkt am Vorplatz des Hamburger Hauptbahnhofs aufbauen. Die beiden DOMOs dienen zum einen als mobile Kleiderkammer und zum anderem zur Erstversorgung. Inzwischen gibt es rund 200 Freiwillige und Ehrenamtliche Helfer, die rund um die Uhr alles geben um die Ankommenden am Hauptbahnhof zu unterstützen. Ein Großteil der Geflüchteten erreicht den Hauptbahnhof in Sandalen und dünner Kleidung. Im mobilem Kleiderkammer DOMO werden die Ankommenden mit Schuhen, dicken Jacken und Decken ausgestattet. Im DOMO nebenan gibt es heiße Suppe, Obst, Getränke und vor allem Zuspruch und aufbauende Worte für die Geflüchteten.



Mit freundlicher Unterstützung

Hans Sauer Stiftung HSVehlerdingstiftung



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